Printerumfrage 11: Drucken Jüngere weniger?

Immer wieder wird von vielen Seiten angeführt, dass elektronische Medien nur deswegen noch nicht den erwarteten Effekt bringen, nämlich Papier aus dem Büro zu verbannen, weil die derzeitigen Mitarbeiter den Umgang mit Papier einfach gewöhnt sind – die nachkommenden Generationen, die von Kindesbeinen an mit Internet und E-Mail aufgewachsen sind, würden automatisch für papierlose Büros sorgen. Auch dieser These hat sich die Printerumfrage in der aktuellsten Ausgabe 2011 angenommen.

Es ist zu erwarten, dass zukünftige Mitarbeiter, die jetzt in den Arbeitsmarkt drängen, elektronische Medien anders nutzen, als Mitarbeiter, die demnächst aus dem Berufsleben ausscheiden. Die Akzeptanz von Social Networks und Cloud-Diensten im Arbeitsalltag dürfte weiterhin zunehmen. Arbeitspraktiken, wie auf dem Smartphone längere Texte zu lesen und zu schreiben sowie im Internet zu surfen sind inzwischen Alltag, das war vor fünf Jahren noch exotisch. E-Mail gilt bei Anwendern, die mit Echtzeit-Chat aufgewachsen sind, eher zum langsamen Kommunikationsmittel, vom Briefeschreiben ganz zu schweigen. Doch eine Befragung der Anwender zum Druckverhalten im Rahmen der Printerumfrage11 ergab, dass auch junge Menschen häufig Papier bedrucken – häufiger als vielleicht vermutet. So fragten die Marktforscher unter anderem, welche „Art von Dokumente drucken Sie zu Hause für private Zwecke“. Die Frage zur privaten Nutzung bietet sich deswegen an, weil das berufliche Umfeld einen starken Einfluss auf das Druckverhalten von Anwendern haben kann – im privaten Bereich lassen sich die persönlichen Druck-Gewohnheiten stärker herausarbeiten.